Schulbrief – Selbsttestangebot für Schülerinnen und Schüler im Präsenzunterricht

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern,

seit diesem Montag sind nun mit den 5. und 6. Klassen und den Abschlussklassen fast die Hälfte unserer Schülerinnen und Schüler wieder in Präsenz in der Schule. Die 7. -9. Klassen können wir hoffentlich nach den Osterferien wieder in der Schule sehen.

Zur Umsetzung sowohl der Nationalen- als auch der Landesteststrategie werden ab dem 22.03.21 an unserer Kraichgau-Realschule als Sinsheimer Pilotprojekt regelmäßige Corona-Selbsttests dienstags und donnerstags für Schülerinnen und Schüler unter Anleitung von geschulten Personen oder Lehrkräften angeboten. Das Selbsttestangebot richtet sich bis zu den Osterferien zunächst nur an die am Präsenzunterricht teilenhemenden 5., 6. und 10. Klassen sowie an die 9e.

Die Teilnahme ist freiwillig. Eine Einverständniserklärung der Eltern bei Minderjährigen ist Voraussetzung. Dieses Einverständnis kann jederzeit und ohne Angabe von Gründen zurückgenommen werden.

Der Testablauf ist folgendermaßen geplant:

Wer führt den Test durch?
Es ist vorgesehen, dass jede Schülerin / jeder Schüler, die / der eine Einverständniserklärung der Eltern hat und dies selbst möchte, den Selbsttest unter Aufsicht von hierfür geschulten Personen oder Lehrkräften in der ersten Schulstunde jeweils dienstags oder donnerstags durchführt. Die Kinder und Jugendlichen erhalten dazu eine genaue Anleitung. Für die geschulten Personen oder Lehrkräfte ist aufgrund des Selbsttests keine Haftung gegenüber der sich selbst testenden Person verbunden.

Wann und wie oft wird getestet?
Vorgesehen sind zwei Tests pro Woche bis zu den Osterferien im Präsenzbetrieb für die 5., 6. und 10. Klassen sowie für die Klasse 9e. An der Kraichgau-Realschule werden die Selbsttestungen am Dienstag und Donnerstag jeweils zum Unterrichtsbeginn durchgeführt.

Wo wird getestet?
Die Schülerinnen und Schüler führen die Tests in den Klassenzimmern durch.

Werden persönliche Daten erhoben und gespeichert?
Es wird von Seiten der Schule festgehalten, von wem eine Einverständniserklärung der Eltern vorliegt. Die Testteilnahme und negative Testergebnisse werden nicht namentlich protokolliert. Positive Testergebnisse werden dem zuständigen Gesundheitsamt übermittelt und unterliegen den geltenden Datenschutzbestimmungen sowie dem Infektionsschutzgesetz. Die Aufsichtspersonen sind laut Einverständniserklärung der Eltern berechtigt, umgehend die Schulleitung zu informieren.

Wie ist der Ablauf nach Vorlage des Testergebnisses?
Fällt der Schnelltest negativ aus, braucht nichts weiter unternommen werden.

Ist der Schnelltest ungültig, wird ein weiterer Test durchgeführt. Bei mehreren ungültigen Testergebnissen sollte ein PCR-Test veranlasst werden.

Fällt der Test positiv aus, ist folgender Ablauf vorgesehen:

  • Der oder die Schüler/in muss eine FFP-2 Maske aufziehen. Diese liegen im Testraum bereit.
  • Der oder die Schüler/in wird in einen anderen, gut belüfteten Raum gebracht und darf nicht mehr am Unterricht teilnehmen.
  • Die Eltern werden telefonisch informiert, holen ihr Kind so bald wie möglich ab bzw. der oder die Schüler/in begibt sich mit Erlaubnis der Eltern selbstständig nach Hause. Öffentliche Verkehrsmittel sollten nicht benutzt werden.
  • Die betroffene Person muss sich auf direktem Weg in die häusliche Isolation begeben (laut Corona-Verordnung Absonderung). Kontaktpersonen der Kategorie 1 und Cluster-Schüler werden vom Gesundheitsamt eingestuft.
  • Die Dokumentation eines positiven Testergebnisses wird umgehend an das Gesundheitsamt übersendet.
  • Zur Bestätigung des positiven Testergebnisses sollte so bald wie möglich ein PCR-Test veranlasst werden.
  • Bis zum Erhalt des PCR-Ergebnisses muss die/der positiv Getestete sowie die häuslichen Kontaktpersonen ersten Grades in Quarantäne. Das Gesundheitsamt veranlasst die weiteren Maßnahmen.

Ist der Test verpflichtend?
Nein, die Durchführung eines Selbsttests ist freiwillig. Ein Unterrichtsausschluss von Schüler/-innen, die nicht an der Testung teilnehmen, ist nicht möglich.

Wie werden die Tests beschafft und finanziert?
Die Tests werden von der Stadt Sinsheim beschafft und vom Land Baden-Württemberg zur Verfügung gestellt.

Um welche Art von Test handelt es sich?
Es handelt sich um einen PoC-Antigen-Schnelltest zur Eigenanwendung mittels Abstrich im vorderen Nasenabschnitt (kein tiefer Nasen-Rachenabstrich).

Wie hoch ist die Genauigkeit der Tests?
Die Spezifität zeigt an, wie viele gesunde, getestete Personen auch als Gesunde erkannt werden. Die Sensitivität gibt Auskunft darüber, wie viele Kranke als Kranke erkannt werden.
Die Tests haben eine Sensitivität von 84,4 % (95 % CI 67,2 – 94,7 %) und eine Spezifität von 99,2% (95 % CI 97,1 – 99,9 %). Es sind damit sowohl falsch-positive als auch falsch-negative Befunde möglich.

Was ist, wenn der Tupfer aus dem Testkit mit den Fingern berührt wird oder mit Oberflächen in Berührung kommt?
Kommt der Tupfer vor oder nach Entnahme des Abstriches mit der Haut oder anderen Oberflächen in Berührung, ist der Test verfälscht und es muss ein neuer Test durchgeführt werden.

Wie werden die Testutensilien entsorgt?
Alle Testutensilien incl. Teststreifen werden nach Gebrauch in einen reißfesten Müllbeutel geworfen. Dieser wird verknotet und dann über den Restmüll entsorgt.

 

Die Lehrkräfte werden ein Schulungsvideo erhalten und interessierte Lehrerinnen und Lehrer können sich am Montag im Rahmen der Lehrertestung zusätzlich als „Multiplikatoren“ von der Fortuna-Apotheke einweisen lassen.
Im Folgenden finden Sie die nötige Einverständniserklärung, die spätestens am Dienstag, 23.03.21, in der ersten Stunde abgegeben werden muss sowie eine Zusammenfassung:

Beides werden wir auch ausgedruckt an die Schülerinnen und Schüler der 5. ,6. und 10. Klassen sowie an die 9e ausgeben.


Wir hoffen mit den Selbsttest einen Beitrag zu leisten, dass die Schule nach den Osterferien für alle Schülerinnen und Schüler wieder in Präsenz stattfinden kann. Das Ziel wäre dann, das Selbstestangebot allen 5.-10. Klassen nach Ostern anzubieten.

Herzliche Grüße

Holger Gutwald-Rondot und Sabine Lager
-Schulleitung der Kraichgau-Realschule-



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