Seit März 2026 gibt es an der Kraichgau-Realschule eine neue Möglichkeit, Nachhaltigkeit aktiv im Schulalltag zu leben: Eine Pfandtonne auf dem Schulgelände sammelt ab sofort leere Pfandflaschen und Dosen. Gesponsert wurde die Pfandtonne von der Volksbank Kraichgau, die damit ein nachhaltiges und zugleich soziales Projekt der Schule unterstützt.
Die Idee hinter der Pfandtonne ist einfach und wirkungsvoll: Schülerinnen und Schüler können ihre leeren Pfandflaschen und -dosen dort einwerfen, anstatt sie wegzuwerfen oder liegen zu lassen. Die Tonne wird regelmäßig geleert und das gesammelte Pfandgeld vollständig gespendet. Der gesamte Erlös geht an die Kraichgau-Werkstatt, eine soziale Einrichtung, die Menschen mit Unterstützungsbedarf fördert und ihnen Möglichkeiten zur Teilhabe am Arbeitsleben bietet.
Nachhaltigkeit im Schulalltag stärken
Mit der Einführung der Pfandtonne möchte die Kraichgau-Realschule das Thema Nachhaltigkeit stärker in den Mittelpunkt rücken. Nachhaltigkeit bedeutet, verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen und so zu handeln, dass auch zukünftige Generationen eine lebenswerte Umwelt vorfinden.
Gerade im Schulalltag entstehen viele Einwegflaschen und Getränkedosen. Durch die Pfandtonne werden diese nicht achtlos entsorgt, sondern sinnvoll gesammelt und dem Recyclingkreislauf zugeführt. So wird nicht nur Müll vermieden, sondern auch wertvolle Rohstoffe können wiederverwendet werden.
Gleichzeitig lernen die Schülerinnen und Schüler ganz praktisch, wie kleine Entscheidungen im Alltag einen Unterschied machen können. Das Projekt soll dazu beitragen, ein stärkeres Bewusstsein für Umwelt, Ressourcen und nachhaltiges Handeln zu entwickeln.
Ein Projekt mit sozialem Mehrwert
Neben dem Umweltgedanken steht auch der soziale Aspekt im Mittelpunkt. Das gesammelte Pfand wird vollständig an die Kraichgau-Werkstatt gespendet. Damit trägt jede abgegebene Flasche dazu bei, soziale Projekte in der Region zu unterstützen.
Die Pfandtonne verbindet somit zwei wichtige Ziele: Umweltschutz und soziales Engagement. Schülerinnen und Schüler erleben dabei direkt, wie ihr eigenes Handeln einen positiven Beitrag für andere leisten kann.






