Bereits zum zweiten Mal fand an der Kraichgau-Realschule ein gemeinsames Abendessen
anlässlich des Fastenbrechens statt. Zu diesem besonderen Anlass kamen Schülerinnen
und Schüler der Kraichgau-Realschule und des Wilhelmi-Gymnasiums zusammen, um das
Ende eines Fastentages gemeinsam zu erleben und vor allem, um miteinander ins
Gespräch zu kommen, zu lachen und Zeit miteinander zu verbringen.
Initiiert und organisiert wurde der Abend von der SMV der Kraichgau-Realschule, begleitet
von Frau Albert und Frau Ullmann. Unterstützt wurden sie von vielen engagierten
Helferinnen und Helfern aus Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern, die mit großer
Bereitschaft und viel Herzblut dazu beitrugen, dass dieser besondere Abend stattfinden
konnte. Gemeinsam entstand so ein liebevoll gestalteter Rahmen, der Raum für Begegnung,
Austausch und gemeinsames Erleben bot.
Über 80 Kinder und Jugendliche nahmen an der Veranstaltung teil – aus unterschiedlichen
Klassenstufen, Schulen und kulturellen Hintergründen. Neben den Schülerinnen und
Schülern waren auch Lehrkräfte beider Schulen, Mitglieder der Schulleitungen sowie
Religions- und Ethiklehrkräfte anwesend, die den Abend begleiteten und die Gespräche
über religiöse Traditionen und gemeinsame Werte bereicherten. Gerade diese Vielfalt verlieh
dem Abend eine ganz besondere Atmosphäre und machte sichtbar, wie bereichernd
interkulturelle und interreligiöse Begegnungen im schulischen Alltag sein können.
Durch das Programm führten die Schülersprecher*innen Yasin Akseven (10e), Justin
Hildebrandt (10e) und Nele Kappius (10a), die mit viel Engagement und Charme durch den
Abend moderierten. Neben dem gemeinsamen Essen sorgten Quizrunden, kleine Spiele
und Mitmachaktionen für eine lockere Stimmung und viele fröhliche Momente. Schnell
entstand eine Atmosphäre, in der Gespräche ganz selbstverständlich entstanden und neue
Kontakte geknüpft wurden.
Eine besondere Bedeutung erhielt das gemeinsame Fastenbrechen auch durch eine
besondere zeitliche Überschneidung in diesem Jahr: Der muslimische Fastenmonat
Ramadan und die christliche Fastenzeit fallen aktuell in denselben Zeitraum. Diese Parallele
wurde im Laufe des Abends immer wieder aufgegriffen und bot eine schöne Gelegenheit,
über religiöse Traditionen, gemeinsame Werte und unterschiedliche Perspektiven ins
Gespräch zu kommen. Dabei wurde deutlich, dass viele Gedanken hinter den Fastenzeiten
– wie Besinnung, Dankbarkeit und Gemeinschaft – Menschen über religiöse Grenzen
hinweg verbinden können.
Ein weiteres Highlight des Abends war das reichhaltige und vielfältige Buffet. Viele
Schülerinnen und Schüler brachten selbst zubereitete Speisen mit und sorgten so für eine
beeindruckende kulinarische Vielfalt. Ergänzt wurde das Buffet durch großzügige
Essensspenden lokaler Geschäfte und Restaurants, die den Abend ebenfalls unterstützten
und bereicherten. Als die Sonne schließlich unterging und der Moment des Fastenbrechens
gekommen war, versammelten sich alle gemeinsam zum Essen – begleitet von einem
besonders schönen Sonnenuntergang.
Während des gesamten Abends war eine offene, herzliche und respektvolle Atmosphäre
spürbar. Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Schulen, Altersgruppen und kultureller
Hintergründe kamen miteinander ins Gespräch, lernten sich besser kennen und verbrachten
gemeinsam einen besonderen Abend. Solche Momente zeigen, wie wichtig Begegnung und
Austausch für ein gelingendes und harmonisches Miteinander im Schulalltag sind.
Dass dieses gemeinsame Abendessen nun bereits zum zweiten Mal stattfinden konnte,
unterstreicht, wie wertvoll solche Veranstaltungen für das Schulleben sind. Sie fördern das
Verständnis, stärken den Zusammenhalt und machen die Vielfalt unserer Schulgemeinschaft
auf eine besonders schöne Weise sichtbar.
Ein herzlicher Dank gilt allen, die mit ihrem Engagement, ihrer Unterstützung und den
zahlreichen Essensspenden dazu beigetragen haben, diesen besonderen Abend möglich zu
machen. Gemeinsam wurde ein Abend geschaffen, der vielen noch lange in guter
Erinnerung bleiben wird – ein Abend, der zeigt, wie bereichernd Offenheit, Respekt und
gelebte Gemeinschaft sein können.











